Der Skoda Elroq RS ist nun bestellbar. Das Topmodell der Baureihe wird mit einem 250-kW-Allradantrieb und einer 79-kWh-Batterie ausgerüstet und soll damit je nach Ausstattung 523 bis 546 km nach WLTP-Norm schaffen. Der Preis liegt bei 53.050 Euro.
Etwa ein halbes Jahr nach der Vorstellung des Skoda Elroq am 1. Oktober und zwei Wochen nach der Präsentation des RS am 3. April ist damit nun auch das Topmodell der Baureihe verfügbar. Ursprünglich (mit der Pressemeldung vom 1. Oktober) wurde ein 85X angekündigt, der jedoch nie auf den Markt kam. Offenbar hat man sich anders entschieden und führt nun den RS ein.
Während der 250-kW-Antrieb aus zahlreichen anderen MEB-Modellen bekannt ist, ist der Akku eine Überraschung. Denn die meisten 250-kW-Fahrzeuge aus dem VW-Konzern (darunter auch der Enyaq RS vor dem Facelift) haben noch die alte 77-kWh-Batterie. Die neue 79-kWh-Batterie (84 kWh brutto) wird auch in den GTX-Modellen des VW ID.3 sowie im VW ID. Buzz Pure eingebaut.
| Skoda Elroq 50 | Skoda Elroq 60 | Skoda Elroq 85 | Skoda Elroq RS | |
| Antrieb | RWD 125 kW | RWD 150 kW | RWD 210 kW | AWD 250 kW |
| Drehmoment | 310 Nm | 310 Nm | 545 Nm | 180+545 Nm? |
| 0-100 km/h | 9,0 Sek. | 8,0 Sek. | 6,6 Sek. | 5,4 Sek. |
| Höchstgeschwind. | 160 km/h | 160 km/h | 180 km/h | 180 km/h |
| WLTP-Verbrauch | 15,7-17,1 kWh | 15,8-17,3 kWh | 15,2-16,5 kWh | 16,4-17,2 kWh |
| Akku brutto/netto | 55/52 kWh | 63/59 kWh | 82/77 kWh | 84/79 kWh |
| WLTP-Reichweite | 350-377 km | 395-428 km | 542-580 km | 523-546 km |
| Basispreis | 33.900 Euro | 38.400 Euro | 43.900 Euro | 53.050 Euro |
Mit dem zweimotorigen Allradantrieb beschleunigt das Kompakt-SUV in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Damit ist der Elroq RS aktuell der Skoda mit der besten Sprintzeit. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h.
| Skoda Elroq 50 | Skoda Elroq 60 | Skoda Elroq 85 | Skoda Elroq RS | |
| Akku brutto/netto | 55/52 kWh | 63/59 kWh | 82/77 kWh | 84/79 kWh |
| WLTP-Reichweite | 350-377 km | 395-428 km | 542-580 km | 523-546 km |
| Max. Ladeleistung AC/DC | 11/145 kW | 11/165 kW | 11/175 kW | 11/185 kW |
| DC-Ladedauer (10-80%) | 25 min | 24 min | 28 min | 26 min |
| Ladegeschwindigkeit | 1,5 kWh/min | 1,7 kWh/min | 1,9 kWh/min | 2,1 kWh/min |
| Reichweite-Nachladen | bis 10,6 km/min | bis 12,5 km/min | bis 14,5 km/min | bis 14,7 km/min |
Die WLTP-Reichweite, die nach der Ankündigung über 550 Kilometer betragen sollte, liegt nach Konfigurator nun doch nur bei 523 bis 546 km. Danach wird der Akku mit bis zu 185 kW Gleichstrom aufgeladen. Der Standard-Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent soll rund 26 Minuten dauern.
Daraus errechnet sich eine Ladegeschwindigkeit von 2,1 kWh/min (durchschnittlich, im SoC-Bereich von 10-80%). Für das Reichweite-Nachladen ergeben sich Werte von bis zu 14,7 km/min. Bei allen DC-Ladeparametern ist der RS damit besser als die übrigen Elroq-Modelle. Mit 11 kW Wechselstrom lässt sich die Batterie laut Skoda in achteinhalb Stunden von null auf 100 Prozent laden.

Vorne ist das gestrichelte Lichtband in Form vertikaler "Wimpern" serienmäßig. Diese zeigen eine Lichtanimation: Die Segmente leuchten allmählich auf, wenn das Fahrzeug entriegelt wird und verblassen langsam beim Abschließen. Die Leichtmetallräder mit Aero-Felgenverkleidung messen serienmäßig 20 Zoll, optional gibt es 21-Zöller.
Optisch erkennbar ist das Modell auch am RS-Emblem, glänzend schwarzen Akzenten (Fensterrahmen, Dachreling, Motorhaube, Markenschriftzug am Heck, Außenspiegelkappen) sowie anderen Schürzen vorne und hinten inklusive eines Reflektorstreifens, der über die ganze Breite verläuft.

Der Elroq RS ist außer in den normalen Farben auch in der exklusiven Lackierung Mamba-Grün erhältlich. Dunkel getönte Heck- und hintere Seitenscheiben sowie Akustikverglasung
vorn sollen für einen besonderen Look und mehr Komfort sorgen. Innen gibt es die "Design Selection RS Lounge" mit viel Schwarz.

Die Microfaser-Sitzbezüge und das Lenkrad haben grüne Kontrastnähte. Das Sportlenkrad und die Sportsitze vorne mit integrierten Kopfstützen sind beheizbar. Carbon-Elemente sowie Pedale in Edelstahl-Optik sollen einen sportlichen Eindruck erzeugen. Neben dem 5,0-Zoll-Instrumentendisplay und dem 13-Zoll-Touchscreen hat die RS-Version auch serienmäßig das Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion.
Zur Serienausstattung gehören außerdem adaptive Dämpfer (DCC) mit anders abgestimmten Fahrmodi sowie leistungsfähigere Bremsen mit Zweikolbensätteln vorn. Standard sind auch Progressivlenkung, Matrix-LED-Scheinwerfer, LED-Heckleuchten mit Wischblinkern und ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Massagefunktion. Für den Beifahrersitz gibt es dieses Feature im Rahmen des Maxx-Pakets. Zudem umfasst das Paket eine Drei-Zonen-Klimaautomatik. Der Kofferraum besitzt eine elektrische "Komfortöffnung".

Unter dem Strich
Der Skoda Elroq RS bekommt den gleichen 250-kW-Allradantrieb wie der Enyaq RS ihn vor dem Facelift hatte. Statt des 77-kWh-Akkus wird jedoch die neue 79-kWh-Batterie eingesetzt, die wir aus den GTX-Modellen des VW ID.3 kennen. Damit fällt ein weiterer Grund weg, den Enyaq zu kaufen, zumal das neue Modell schneller beschleunigt und weiter kommt.








